Simon Zahner

#loveCX

3 days ago

Simon Zahner

chose the best conditions for the 1. training since worlds: 1 degree, snow turning to rain. rode around the lake, but it felt as if i swam through it. good thing is: can't get any worse than this😂 #thinkpositive #loveCX ... See MoreSee Less

2 weeks ago

Simon Zahner

WM Valkenburg

Auch mit einigen Tagen Abstand kann ich mein Resultat nicht schönreden, aber der Fokus muss auch nicht immer auf dem Resultat liegen, und die Erinnerungen schon gar nicht.
Alle, die auf Bildern oder gar vor Ort den Zustand der Strecke gesehen haben, können sich ein Bisschen vorstellen, was den Athleten und ihren Mechanikern zugemutet wurde. Betrachtet man meine Stärken und Schwächen, ging es von Anfang an darum, möglichst gut zu starten, möglichst wenige Fahrfehler zu machen und dann im richtigen Moment umzuschalten auf eine Art "Schadensbegrenzung durch eigenen Rhythmus".
So konnte ich mich durch die ersten technischen Passagen auf Platz 10 einreihen und die ersten beiden Runden dort verbleiben, ehe ich dann einsehen musste, dass ich doch nicht einen schönen Traum habe...Im zweiten Renndrittel verlor ich 10 Ränge, im letzten konnte ich wieder 1-2 überholen und das Rennen auf Platz 21 in der gleichen Runde wie der alte und neue Weltmeister beenden.
Ich hätte gerne positiveres zu berichten, aber nach der Krankheit in der Woche nach den Schweizer Meisterschaften und der Aufgabe in Hoogerheide nach einem Sturz(das Metallgitter war dann doch stabiler als meine Hand)hatte ich weder die Traum-Vorbereitung, noch die Traum-Strecke um über mich hinauszuwachsen.
Kommen wir aber zu den Sachen, die vorhanden waren, und auf die man glücklicherweise auch nächstes Jahr wieder zählen kann: Swiss Cycling hat diese WM perfekt organisiert und mit viel Hirnschmalz, Manpower und Improvisationstalent alle Steine aus dem Weg geräumt, die unter anderem die Organisatoren der WM noch kurzfristig reingeworfen hatten(zb. Fahrerlager 10 Gehminuten vom Wechselposten entfernt, bergauf auf Treppen...)
Meine Pit-Crew, die mir jede halbe Runde wieder ein sauberes Velo unter den Ar... gezaubert hat, in den Tagen vor dem Rennen nichts dem Zufall überlassen hat, um sämtliches Material zu kontrollieren und zu polieren.
Mein persönlicher Familien-Fanclub, der auch zu dieser WM mehr oder weniger spontan angereist ist. Ich kann mich seit Monopoli 2003 immer darauf verlassen, dass Sina am Schluss irgendwo am Streckenrand steht, und davor musste ich die ersten 2 WM's auch nur ohne sie bewältigen, weil wir uns noch gar nicht gekannt haben. Ihre Reisevarianten zu all diesen WM's bekommen dann garantiert ein eigenes Kapitel, falls ich den angesammelten Wahnsinn meines Velo-Lebens mal in einem Buch zusammenfasse...
Mittlerweile sind alle Fahrzeuge(2- und 4-rädrig) vom Dreck befreit, ein paar Modifikationen am Camper umgesetzt("nach der Saison ist vor der Saison") und die Vorfreude auf den kommenden September, wenn die neue Saison angeschossen wird, wir einen Heim-Weltcup in Bern erleben, ich als aktueller Vize-Schweizermeister und EKZ Crosstour-Zweiter in weiss-hellblau meine Sponsoren, Familie, Fans, Werte und (Lebens-)Freude auf die CX-Strecken dieser Welt tragen kann.
#loveCX
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Guet gmacht💪.....weiter so👍🏆

das buch werde ich dann auf jeden fall kaufen, wird sicher mindestens so intressant wie deine rennberichte... aber zuerst nochmals ein paar saisons gas geben 💪 alles gute und „rennglück“ für die nächste saison!

Halt die Ohren steif Zimi 👍✌️ Ich war vor Ort und hab euch ehrlich gesagt bedauert . Sowohl was euch Renner auf dieser Strecke, wie auch die ganzen Helfer und Pitcrews und ihre „Arbeitsbedingungen“ anbelangt 😬 Ihr hab großen Sport gezeigt ☝️👍✌️ Und das Buch MUSST du unbedingt schreiben 😋😊👍

👍👍👍👍👍

Super gemacht Simon unter denn Bedingungen gratuliere und weitet so 👏🏼👏🏼👏🏼✌

Hut ab vor Deinen Riesenleistungen über all die Jahre!! Gratuliere zu Deiner Saison.

Hey super gmacht! 💪👌

...zähle mich zu deinen ältesten und treusten Fans und freue mich immer wieder auf's Neue, dich lauthals vom Streckenrand aus anzufeuern! Hoffe doch sehr, du bist noch lange bei den Cracks dabei!!!

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2 weeks ago

Simon Zahner

i take away a lot of nice memories from today's race,my start and the first 2 laps were awesome! but if your not strong enough, you're not strong enough... HUGE thanks to all the fans, swiss and others, nothing can beat that athmosphere and that's because of you guys! ... See MoreSee Less

 

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Simon, es war einfach mega heute!

👌🤘

2 weeks ago

Simon Zahner

today we're going to ride and run our lungs out on the hardest cx worlds course i've ever been on. cross your fingers for the riders, mechanics and spectators to have an unforgetable race! #loveCX ... See MoreSee Less

 

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Bonne chance Simon! 💪🏻

Alles simi 🗣🙌

Kette recht! 💪🏻👍🏼🤞🏼

wünschen ganz viel Glück euch allen

Flüüg Simi Flüüüüüg über dä Dräck

Go for gold simi 🤘

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4 weeks ago

Simon Zahner

pro-tip: if you cancel a race, don't forget to update your whereabouts accordingly... after being sick for a week, i won't start in nommay tomorrow, and try to get the speed back into the legs for the last 2 races of the season. good luck everyone, enjoy the french mud!!! #loveCX ... See MoreSee Less

1 month ago

Simon Zahner

Cyclocross SM Steinmaur

Nachdem die Strecke von "einigermassen schnell" am Donnerstag über "sehr schnell" am Samstag zu "praktisch unfahrbar rutschig" am Sonntag Mittag gewechselt hatte, standen wir etwas ratlos da, und mit meinem Team musste das Material so gut wie möglich angepasst werden. Will heissen: so wenig Luft in die Schlammreifen wie nur irgendwie möglich und hoffen, dass man ohne Fehler ins Rennen findet, weil es brutal schwierig ist, mit der Brechstange auf diesem Boden 10 Sekunden gutzumachen, ohne gleich nochmals zu patzen.

So sehr man sich einredet, Meisterschaftsrennen wie jedes andere zu behandeln und nicht nervös zu werden, kommt beim Anblick hunderter Schweizer Flaggen und nach jedem Rennen dem Abspilen der Nationalhymne die Erinnerung, dass es schon um mehr geht als sonst. Jeder einzelne in meinem Umfeld hat es perfekt hingekriegt, dass wir uns so lange wie möglich sehr gut ablenken konnten, dabei aber trotzdem kein Detail vergessen haben.

Den Start erwischte ich zwar nicht so gut, konnte mich aber nach einer halben Runde an die Spitze schieben und einige Passagen am Limit fahren, ohne dass es brenzlig wurde. Das fühlte sich so viel besser an als bei der Streckenbesichtigung 2 Stunden vorher, und gab mir enorm viel Aufwind, so dass ich die nächsten 2 Runden immer wieder die Führung übernahm, weiterhin fehlerfrei blieb und mir schlussendlich nur noch Lars folgen konnte. In den nächsten 20 Minuten lieferten wir uns einen beherzten Fight, jeder lag mal ein paar Meter vor dem anderen, nur um wieder eingeholt zu werden. Ich glaubte immer an meine Chance, deshalb holte ich auch gleich zum Gegenangriff aus, als ich ihn wieder gestellt hatte. Das gleiche wird er sich auch gedacht haben, als er dann direkt wieder das Tempo erhöhte und mir 5 Meter gab. Darauf folgten meine einzigen beiden schlechten Passagen beim Schräghang, wo ich den Rückstand jedes Mal um etwas mehr anwachsen liess, so dass ich dann mit deutlichen 20 Sekunden auf die letzte Runde ging, wo sich am Ergenbis nichts mehr ändern liess aus eigener Kraft.

Nach dem Rennen begann ich die Kälte erst richtig zu spüren, und was auf den Podest-Fotos aussieht, wie wenn mein Goldhamster gestorben wäre, ist einfach pure Erschöpfung und frieren. Die Temperatur konnte ich mit dem Ausfahren auf der Rolle wieder hochtreiben, und während meine Mechaniker-Helden alles putzen und einladen durften, machte ich mich auf die lange Reise zur Dopingkontrolle. Nach dem langen warten war oben im Festzelt die Party leider schon ziemlich zu Ende gefeiert, deshalb machten wir uns alle auf den Heimweg, wo wir den Tag mit ein paar Pizzas ausklingen liessen(wenigstens dachte ich das in dem Moment).

Um 23:30 war der Camper ausgeladen, alles Material in der warmen Werkstatt und die erste Waschmaschine angelaufen, und ich sah im Facebook die Bilder vom Michi-Karriere-Abschluss, und es wurmte mich dann noch etwas mehr, dass ich währenddessen im Kindergarten unten am Wasser trinken war. Nach dem Motto "2 Dumme, 1 Gedanke" kam postwendend die Einladung, noch bei Michi vorbeizuschauen, wo wir unter anderem noch ein Foto mit ihm und dem kompletten Sm-Podium schiessen konnten. Michi ist nach meiner Rückkehr zum CX-Sport zum regelmässigen Trainingskollegen und zu einem superguten Freund geworden, der die Idee vom Sport, der auch immer Spass machen soll, lebt wie fast kein anderer. Ich möchte ihm auch auf diesem Weg zu allem gratulieren, das er erreicht hat, während er noch immer gearbeitet hat, während wir die Beine hochgehalten haben als Profis.

Den Podestplatz von Svenja möchte ich auch nicht unerwähnt lassen, ein richtig starkes Rennen bei widrigsten Verhàltnissen, nie nachgelassen und immer nach vorne geschaut. Platz 3, ein wenig Metall und ein geniales Erlebnis, das die Wartefrist bis Baden im September versüsst.

Bis heute haben mir schon so viele Leute zu meinem Rennen gratuliert, und glücklicherweise deckt sich das genau mit meinem Fazit(weil du auch mal der einzige bist, der etwas toll findet und erst später merkst, dass es vielleicht doch nicht so toll war). Ich habe meine Chance zu packen versucht, mit meinem Team perfekt funktioniert und bin ohne Sturz und Defekt von einem sehr starken Fahrer geschlagen worden, wie das auch schon 2007(22" hinter Heule) und 2013(41" hinter Taramarcaz) der Fall war.
Wenn mir 2007 jemand gesagt hätte, dass ich in 11 Jahren hier wieder auf dem SM-Podium stehen würde, hätte ich ihn wahrscheinlich für verrückt erklärt, auch wenn ich mir noch so sehr gewünscht hätte, dass mein Leben genau dorthin geht, wo es jetzt ist.
Danke allen Menschen, die Teil davon waren und sind, für alles, was sie für mich hergeben, ich schulde Euch was!!!!!!
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Gratulation Simi. Nicht nur zur SM, sondern zu deiner ganze Saison, aber besonders zu deiner Vorbildfunktion - auch für junge Fahrer. Es ist gut zu wissen, dass es Athleten gibt, die nicht nur für sich schauen, sondern den Sport gemeinsam mit allen Involvierten stetig nach vorne treiben wollen!

Ganz grosses Kino ... was ihr (Fahrer und Betreuer) den Zuschauer am Sonntag auf der Egg geboten habt ... beste Werbung für den Quersport! Vielen Dank und gute Erholung 🍀

👏🏻👏🏻👏🏻

Das Leben wäre halb so soannend ohne das Mitfiebern während den Rennen! Ich hoffe fest, die Sonntage an der frischen Luft mit Familie und Freunden bleiben uns noch lange erhalten! ❤️Mami

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1 month ago

Simon Zahner

EKZ Crosstour Meilen

Während der Streckenbesichtigung am Mittag hatten wir uns noch überlegt, jede halbe Runde Velo zu wechseln, weil der Dreck dermassen klebrig war. Auf unser Rennen hin trocknete es jedoch etwas ab, und Roger Schmutz und sein Team hat auch den ganzen Renntag alles mögliche unternommen, um die Strecke fahrbarer zu machen, indem da und dort wieder ein Meter grüne Wiese geopfert wurde.
Gestartet bin ich gut, in den engen Passagen war ich einigermassen weit vorne platziert und die ersten 2 Runden kam ich mit den ersten zum höchsten Punkt. Danach setzten sich die stärksten ab, ich hatte im zweiten Renndrittel jedoch auch mal etwas Oberwasser und holte ein wenig Vorsprung auf die restlichen Fahrer, diesen 5. Platz musste ich jedoch später wieder abgeben. In den letzten 10 Minuten wurde ich von Severin Sägesser noch abgehängt und kam so auf Platz 7 ins Ziel.
Damit konnte ich mich in der Gesamtwertung der Crosstour noch an Rohrbach vorbei auf Platz 2 schieben, was nüchtern und fair betrachtet vor dem Finallauf das Optimum war.
Betrachtet man die Punkte in der Gesamtwertung und die Leistungen der 3 Bestklasdierten, war es über 4 Monate eine spannende Angelegenheit, jeder hatte sehr starke Rennen und jeder mehr oder weniger grosse "Abschiffer". Der einzige von uns 3, der auch Rennen gewann, hat sich die Gesamtwertung geholt, also völlig verdient!
Mein mit Abstand stärkstes Rennen war in Aigle, und wenn ich dort hätte gewinnen können, wäre ich Gesamtsieger. Allerdings wäre ich auch immer noch auf Platz 3, wenn ich nicht in Bern den Millimetersprint gewonnen hätte.
Diese Überlegungen ändern zwar die Situation nicht mehr, zeigen aber einerseits auf, wie genial der Modus und die Punktevergabe ist, was für eine spannende Crosstour 17/18 hinter uns liegt, und motivieren mich vor allem, für nächste Saison noch härter für einen Gesamtsieg zu arbeiten, weil ich definitiv noch nie so nahe dran war wie dieses Mal.
Zum Schluss möchte ich mich herzlich bei meinem VC Meilen bedanken für alles, was sie leisten, um dieses Rennen zu organisieren. Natürlich können sie den Berg nicht zur Hälfte abtragen für mich, aber sonst wird alles unternommen, um allen Teilnehmern einen tollen Renntag zu bieten und sie mit viel Vorfreude auf Baden in die "EKZ Crosstour Off Season" zu entlassen.
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