Simon Zahner

#loveCX

5 hours ago

Simon Zahner

Weltcup Tabor, EKZ CrossTour Hittnau

Am Donnerstag Abend fuhren wir den ersten Teil der Strecke, übernachteten irgendwo in Deutschland und waren pünktlich aufs Training am Freitag Nachmittag in Tabor. Nach einer sehr kalten Nacht wärmte die Sonne die Umgebung auf, so dass die Strecke an en meisten Stellen sehr griffig und fast staubtrocken war.
Gestartet bin ich aus der fünften Reihe, kam so einigermassen weg, aber im engen Geschlängel hinter der Zielgerade war das Gemetzel irgendwann zu gross und ich ging zu Boden. Als wir uns danach eingereiht hatten und das grosse Feld "bodenbrett" um die Strecke jagte, lag ich irgendwo um Platz 35. In der Folge konnte ich ein sauberes Rennen fahren, den Blick auf die vor mir liegenden Fahrer gerichtet, aber mit allem Einsatz der Welt bringt man im Moment einfach keine 10 Sekunden grosse Lücke zu. Die Rennen werden nie langsam, weil zuvorderst der stärkste freie Fahrt hat und dahinter jeder um sein Leben kämpft. Trotz Rang 32 nahm ich positive Eindrücke zurück zum Camper, wo wir nach ausfahren, Velo putzen, duschen und einräumen den Schlüssel drehten und die 700 km Heimweg unter die Räder nahmen. Ganze 10 Minuten Standzeit auf 8 Stunden Fahrt, und schon waren wir in Hittnau.
Dort konnten wir uns über Mittag mit der neuen Strecke anfreunden, und überlegen, welche Bekleidungs-Tricks man der bissigen Kälte entgegenzusetzen hat.
Am Start stand erneut ein sehr starkes Feld, und ich kam in den ersten Ecken völlig unter die Räder. Um Platz 20 reihte ich mich ein, überholte ein paar Fahrer, verpasste aber die erste Selektion und das Loch ging vor mir auf. Dann führte ich immer wieder die grosse zweite Gruppe ab circa Platz 10 an, gab aber die Hoffnung nicht auf, dass nach vorne noch etwas gehen könnte. Da bei uns immer wieder Fahrer den Anschluss verloren, die "nur" hinten nachfuhren, musste unser Tempo einigermassen hoch sein und so kamen zumindest die Plätze direkt hinter dem Podest plötzlich wieder näher. Da ich wenig Hoffnung hatte, im Bergauf-Sprint vor dem Ziel zu bestehen, probierte ich abermals, die Gruppe, die jetzt um Platz 6 fuhr, zu sprengen. Die Franzosen und Marcel konnte ich jedoch nicht loswerden und in diesem letzten Aufstieg explodierte ich dann auch und rollte auf Platz 9 aus...
Nach katastrophalen ersten Rennminuten habe ich jetzt doch mal eine gute Stunde hinlegen können, und wenn ichs mal von Anfang an auf die Reihe bringe, bin ich auch parat für ein top Resultat.
Die neue Strecke hat die Feuertaufe mit spannenden, übersichtlichen Rennen wohl bestanden und der Klassiker in Hittnau hat viel Spass gemacht, Danke an alle, die der Kälte getrotzt und sich mit schreien und klatschen aufgewärmt haben!!!
Doppelstarts sind immer auch Organisations- und Einstellungs-Sache, so haben wir die Reise von Anfang bis Ende gut hinter uns bringen können, und ich bin sehr dankbar, dass mein nächstes Umfeld mich mit den ganzen "Ach 2 Rennen, das ist ja verrückt"- oder "Aber X und Y tun sich das ja auch nicht an"- Kommentaren verschont, sondern mich tatkräftig bei solchen Übungen unterstützt. Ich versuche es mit Einsatz bis zum Umfallen zurückzugeben und denke, dass mir das abermals gelungen ist.
#loveCX
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Top Einstellung! Viel Spass für die kommenden Rennen

🤘

6 days ago

Simon Zahner

Flückiger Cross Madiswil

Halbzeit zwischen dem letzten und dem nächsten Rennen, und letzte Gelegenheit für einen kleinen Blick zurück.
Während der ganzen Nacht hörten wir Regentropfen auf dem Dach des Campers, und am Morgen kam nochmals eine richtige Ladung Wasser vom Himmel. Das Wetter wurde dann immer freundlicher, und der Schlamm klebte beim Training am Mittag überall. Wir bereiteten uns schon auf viele Velowechsel vor, in der Anfangsphase des Rennens hatte ich dann jedoch andere Sorgen als saubere Velos. Um Platz 7 fuhr ich den grössten Teil der ersten Runde, und als ich freie Bahn auf der Zielgerade hatte, waren Weber und Wildhaber schon auf und davon. 2 Runden später konnte ich mit Timon Rüegg zu ihnen aufschliessen, jetzt konnte das Rennen also richtig losgehen. Im Aufstieg forcierte Sascha, und in der darauffolgenden Abfahrt legte ich mich in den Dreck, als ich eigentlich schon wieder an seinem Hinterrad war. Dadurch verlor ich den Anschluss an die 3 und versauerte, bis mich Severin Sägesser ein- und überholte und ich leicht abgeschlagen auf Platz 5 war. In der drittletzten Runde gelang mir wieder eine gute Abfahrt, die anderen zogen ihre Fehler jetzt ein und plötzlich fuhr ich wieder mit Sägesser und Rüegg um Platz 3. In der zweitletzten Runde holte ich mir bei meiner Boxen-Crew nochmals ein sauberes, leichtes Velo und in der letzten Runde konnte ich im Aufstieg einen kleinen Vorsprung herausfahren, den ich bis ins Ziel verteidigte, Platz 3 holte und aufgrund der sehr schnellen letzten Runde auch wieder bis auf 10 Sekunden an den Sieger heranfuhr.
Es sind die Fahrer, die ein Rennen spannend machen, aber sie werden stark unterstützt von Strecken, bei denen bis am Schluss jedem ein Fehler unterlaufen kann. Madiswil war für mich von der ersten Austragung an die komplizierteste Strecke im CH-Rennkalender, und obwohl da und dort immer wieder leicht verändert, hat sie nichts von ihrer Faszination verloren. Es ist auch eindrücklich, welcher Aufwand betrieben wird, um den Sportlern und ihrem Betreuerstab einen tollen, mühelosen Renntag zu ermöglichen. Die Abschrankungen, Zuschauer-Übergänge, der Waschplatz, das Podest auf dem Pausenplatz sprechen Bände!
Es war einmal mehr genial, und wie bei jeder Austragung(von 3 kaputten Velos im gleichen Rennen, über Sturz mit Velo-Kind-Treffer, über Weltuntergang)bleiben auch von letztem Sonntag ein paar spezielle Erinnerungen hängen: kein Rennen, das man einfach abhakt und zum Tagesgeschäft zurückkehrt.
Und trotzdem gehts am Wochenende mit dem Weltcup in Tabor und dem nächsten EKZ CrossTour-Lauf in Hittnau weiter...Man sieht sich!!!
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1 month ago

Simon Zahner

Unbedingt am EKZ-Stand vorbeischauen und "erfahren", mit welchen Bikes dieser Wout 2 Mal Weltmeister geworden ist!

EKZ
💪Habt Ihr so viel Power wie die Radquer-Weltmeister Sanne Cant und Wout van Aert? Dann beweist es dieses Wochenende an unserem Stand am Radquer-Weltcup in Bern. Und wenn Ihr nicht nach Bern kommt: SRF Sport überträgt die Rennen am Sonntag live. 👍
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2 months ago

Simon Zahner

Radcross Illnau

Fast immer ein sehr schnelles Rennen, grössere Gruppen, Positionskämpfe. Nachdem ich in den letzten Austragungen oft genug geholfen habe, das Rennen schnell zu machen, um bei der entscheidenden Attacke nicht mehr folgen zu können, habe ich mir vorgenommen, mich in der ersten Rennhälfte zurückzuhalten. Natürlich ist man in der obligatorischen Hackerei vor jeder technisch anspruchsvolleren Passage etwas weiter hinten im Gewühl und hier endet mehr oder weniger auch die Rennzusammenfassung...
Jedenfalls war ich nach 3 Runden auf der Zielgerade am überholen, Johan Jacobs hatte die gleiche Idee, und scherte nach rechts aus, kurz bevor ich auf seiner Höhe war. Im nächsten Augenblick lag ich nach einem Überschlag am rechten Strassenrand(Johan am linken...), weil seine Schaltung in mein Vorderrad gekommen ist. Dieses Vorderrad war danach in 5 Teilen, deshalb musste ich bis zum nächsten Wechselposten rennen, um wieder einen fahrbaren Untersatz zu bekommen. Eigentlich war mir einfach mal wichtig, denen die's interessiert zu zeigen, dass ich noch lebe, und nach Stürzen direkt wieder zu fahren ist ebenfalls wichtig für den Körper. Dann haben mich aber so viele Zuschauer, beide Speaker und alle Mechaniker in den Wechselposten angefeuert, obwohl ich weit abgeschlagen war, dass ich einfach weitergefahren bin und noch ein paar Fahrer einholen konnte.
Ich hätte gerne über ein viel besseres Resultat berichtet, aber alles, was mir nach dem Sturz zugerufen wurde und die vielen Fragen der anderen Fahrer, wie es mir geht, haben auf eine andere Art sehr gut getan und jetzt stehen halt diverse Arbeiten an Carosserie und Chassis an, damit es in Aigle in 2 Wochen weitergehen kann. Wir schauen nach vorne, denn den Kopf kann ich momentan eh nicht drehen🙈
#loveCX
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Huere Kämpfer, das hät idruck gmacht.

2 months ago

Simon Zahner

EKZ CrossTour Baden

Dieses Jahr blieb der Platzregen über den Mittag aus, stattdessen montierten wir vor dem einfahren Bidonhalter an die Velos. Zusätzlich zu den warmen Temperaturen wurde nämlich sehr viel Staub aufgewirbelt, und das erschwert die Umstellung auf den Rennbetrieb im Herbst noch stärker als sonst.
Die Strecke präsentierte sich extrem schnell, aber auch mit den baden-typischen Rhythmusbrecher-Kurven, nach denen jedes Mal ein harter Antritt gefragt ist.
Nach dem langersehnten Startschuss konnte ich mich in der ersten Kurve innen vorbeischieben und die Führung übernehmen. Danach führte ich das Rennen 1,5 Runden lang an. Dahinter war das Feld an einer langen Schnur aufgereiht, und es ist definitiv besser, vorne zu sein als hinten in den Positionskämpfen. Nach einer Unsicherheit über die Hürde bekan Vanthourenhout einen kleinen Vorsprung, und dahinter fiel das Feld in mehrere Gruppen auseinander. Ich hielt mich in der zweiten Gruppe, bis vor mir ein Fahrer stürzte und ich im folgenden Aufstieg die so entstandene Lücke nicht mehr schliessen konnte. Ab diesem Moment war ich alleine unterwegs und in den letzten 10 Minuten wurde es ein übler Kampf gegen die Ermüdung, die Hitze und den Staub. Auf Rang 12 beendete ich die Übung, und obwohl die Platzierung nicht richtig Grund zu Luftsprüngen gibt, habe ich einige positive Dinge mitgenommen, auf denen sich im Verlauf der Saison aufbauen lässt.
Was wie die übliche Leier klingt, möchte ich trotzdem hervorheben: Es war einmal mehr ein Erlebnis, das Rennen in Baden zu fahren. So viele Zuschauer jeden Alters und alle sind happy, dass es endlich wieder losgeht...Im Namen aller Athleten ein grosses Dankeschön, dass sich alle so ins Zeug legen, die CX-Saison alljährlich mit so einem Knaller zu starten!!!
#loveCX
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EKZ CrossTour Baden

Dieses Jahr blieb der Platzregen über den Mittag aus, stattdessen montierten wir vor dem einfahren Bidonhalter an die Velos. Zusätzlich zu den warmen Temperaturen wurde nämlich sehr viel Staub aufgewirbelt, und das erschwert die Umstellung auf den Rennbetrieb im Herbst noch stärker als sonst.
Die Strecke präsentierte sich extrem schnell, aber auch mit den baden-typischen Rhythmusbrecher-Kurven, nach denen jedes Mal ein harter Antritt gefragt ist.
Nach dem langersehnten Startschuss konnte ich mich in der ersten Kurve innen vorbeischieben und die Führung übernehmen. Danach führte ich das Rennen 1,5 Runden lang an. Dahinter war das Feld an einer langen Schnur aufgereiht, und es ist definitiv besser, vorne zu sein als hinten in den Positionskämpfen. Nach einer Unsicherheit über die Hürde bekan Vanthourenhout einen kleinen Vorsprung, und dahinter fiel das Feld in mehrere Gruppen auseinander. Ich hielt mich in der zweiten Gruppe, bis vor mir ein Fahrer stürzte und ich im folgenden Aufstieg die so entstandene Lücke nicht mehr schliessen konnte. Ab diesem Moment war ich alleine unterwegs und in den letzten 10 Minuten wurde es ein übler Kampf gegen die Ermüdung, die Hitze und den Staub. Auf Rang 12 beendete ich die Übung, und obwohl die Platzierung nicht richtig Grund zu Luftsprüngen gibt, habe ich einige positive Dinge mitgenommen, auf denen sich im Verlauf der Saison aufbauen lässt.
Was wie die übliche Leier klingt, möchte ich trotzdem hervorheben: Es war einmal mehr ein Erlebnis, das Rennen in Baden zu fahren. So viele Zuschauer jeden Alters und alle sind happy, dass es endlich wieder losgeht...Im Namen aller Athleten ein grosses Dankeschön, dass sich alle so ins Zeug legen, die CX-Saison alljährlich mit so einem Knaller zu starten!!!
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2 months ago

Simon Zahner

Super Start, dann bis 2/3 vom Rennen in der Gruppe um Rang 5, danach unglücklich den Anschluss verloren und mit Staubvergiftung auf Rang 12 gefahren☠️
Wahnsinns-Stimmung, Danke Baden!!!
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Super Start, dann bis 2/3 vom Rennen in der Gruppe um Rang 5, danach unglücklich den Anschluss verloren und mit Staubvergiftung auf Rang 12 gefahren☠️
Wahnsinns-Stimmung, Danke Baden!!!

 

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💪👏👏

2 months ago

Simon Zahner

Das Wort zum Sonntag

Noch 1 Mal schlafen, dann ist es wieder soweit: Die CX-Saison beginnt für mich traditionsgemäss mit dem EKZ Crosstour-Lauf in Baden.
Es kommt mir vor, wie wenn wir erst kürzlich die Velos, die Kleider und den Camper vom
Schlamm befreit hätten, den wir vom Cauberg abtransportiert hatten, und doch ist in den 7 Monaten einiges passiert.
Obwohl ich mein Trainings- und Rennprogramm nicht immer ganz wunschgemäss durchziehen konnte, habe ich eine ganze Reihe guter Leistungen abliefern können, als Highlight natürlich der Sieg am Urban CX in Zürich. Doch auch bei den 2 Strassenrennen, die ich gefahren bin, hatte ich etwas mit dem Rennverlauf zu tun und die MTB-Rennen vom EKZ Cup konnte ich fast immer gewinnen(mit wertvoller Hilfe von einem rostigen Nagel im Wald zu Wetzikon🙈).
Ich möchte mir auch in dieser Saison die Freude an unserer wunderbaren Sportart nicht dadurch nehmen lassen, Ziele mit simplen Rängen zu definieren, damit man anschliessend einfach zwischen erfüllt und nicht erfüllt unterscheiden kann.
Mit der für mich richtigen Einstellung war es nämlich möglich, bis zur letzten Runde im letzten Rennen um den Gesamtsieg der EKZ Crosstour mitzureden. Daran halte ich mit meinem kleinen, aber feinen Team und den langjährigen Sponsoren im Rücken weiterhin fest und die Motivation, diese Menschen stolz zu machen, ist uneingeschränkt und grenzenlos!
Man sieht sich hoffentlich am einen oder anderen Rennen, ich freue mich darauf!!!
#loveCX
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Das Wort zum Sonntag

Noch 1 Mal schlafen, dann ist es wieder soweit: Die CX-Saison beginnt für mich traditionsgemäss mit dem EKZ Crosstour-Lauf in Baden.
Es kommt mir vor, wie wenn wir erst kürzlich die Velos, die Kleider und den Camper vom
Schlamm befreit hätten, den wir vom Cauberg abtransportiert hatten, und doch ist in den 7 Monaten einiges passiert.
Obwohl ich mein Trainings- und Rennprogramm nicht immer ganz wunschgemäss durchziehen konnte, habe ich eine ganze Reihe guter Leistungen abliefern können, als Highlight natürlich der Sieg am Urban CX in Zürich. Doch auch bei den 2 Strassenrennen, die ich gefahren bin, hatte ich etwas mit dem Rennverlauf zu tun und die MTB-Rennen vom EKZ Cup konnte ich fast immer gewinnen(mit wertvoller Hilfe von einem rostigen Nagel im Wald zu Wetzikon🙈).
Ich möchte mir auch in dieser Saison die Freude an unserer wunderbaren Sportart nicht dadurch nehmen lassen, Ziele mit simplen Rängen zu definieren, damit man anschliessend einfach zwischen erfüllt und nicht erfüllt unterscheiden kann.
Mit der für mich richtigen Einstellung war es nämlich möglich, bis zur letzten Runde im letzten Rennen um den Gesamtsieg der EKZ Crosstour mitzureden. Daran halte ich mit meinem kleinen, aber feinen Team und den langjährigen Sponsoren im Rücken weiterhin fest und die Motivation, diese Menschen stolz zu machen, ist uneingeschränkt und grenzenlos!
Man sieht sich hoffentlich am einen oder anderen Rennen, ich freue mich darauf!!!
#loveCX

 

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Los gehts.. Freue mich!

Endlich wieder Rennstimmung im Zahnerlager!!

3 months ago

Simon Zahner

EKZ-Cup Uster oder "Nutze-Den-Tag"-Tag

Erste Challenge an jedem dieser Renntage: Wer geht wann, wie und wieso ans Rennen, welche eigenen Kinder wollen mitfahren und wann findet man zwischen den Rennen 5-10 Minuten für eine Runde auf der Strecke. Levin und ich haben wieder die Bike to Work- Version gewählt, die 30 Minuten bis Uster sind ein ideales Einrollen und der Rest der Familie kann später mit dem Auto nachkommen.
Vor Ort dann die erste Überraschung: Strecke fast trocken! Bei uns hats 2 Tage praktisch durchgeschüttet, aber gut, die Laufräder waren schnell wieder getauscht. Auf der Strecke dann lauter kleine Anlieger, Wellen und Sprünge, die man extra gebaut hatte und die Strecke gegenüber dem Vorjahr nochmal richtig aufgewertet haben.
Nach dem fairsten Start aller Zeiten(alle in der ersten Reihe wie beim Motocross😂)gab Konny Looser für die ersten Minuten das Tempo vor, und als ich von ihm übernahm, legte ich mich gleich mal vor allen anderen hin, weil ich es zu gut gemeint habe über eine Wurzel in der Kurve...Dann war er wieder vorne, gab 2, 3 Mal Gas und ab da waren wir nur noch zu zweit unterwegs. Die technische Strecke gab mir so viel zu tun, da ich seit 2 Monaten nur noch mit dem CX-Bike im Gelände rumturne, dass der einzige richtige Unterschied zwischen uns zwei der etwas längere, steile Aufstieg gegen Ende der Runde war. Und wenn man andauernd zusammen trainiert, ist das Drehbuch auch beiden klar... Mitte Rennen konnte ich nach Konnys Attacke das Loch eine halbe Runde später wieder schliessen, aber in der letzten Runde wars um mich geschehen, auch, weil mir die 3 Minuten bis zum Ziel nicht reichen konnten, um ihn wieder einzuholen.
Platz 2 ist aber schwer in Ordnung, und weil ich im richtigen Moment so freundlich war, sofort die Führung zu übernehmen, habe ich noch die Schnellste Runde-Wertung gewonnen, obwohl Konny die ganze Runde geführt hat. Sorry🙈😂
Leider hatte ich ganz schnell keine eigenen Fans mehr, weil Julian eine Wespe ins Ohr stach und Sina vom Vorteil gebrauch machte, dass der Spital Uster zu Fuss 2 Minuten vom Rennplatz entfernt ist. Das Ohr leuchtete dann 3 Stunden später nicht mehr knallrot, Danke auch den Samaritern(sind weibliche Samariter dann Samariterinnen?)beim Rennen!
Der Heimweg wurde auch noch per Velo zurückgelegt, und den Rest des Abends verbrachten wir mit Packen, weil ich jetzt Levins Klasse 2 Tage im Klassenlager begleiten kann...
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3 months ago

Simon Zahner

Wie viele Fähnli zählt Ihr?
Falls mir jemand den rosa Gorilla bringt, gewinnt er eine Tagestour mit Velo nach Wahl mit anschliessender Grillparty!!!
Also, nix wie los in den Wald!!!😂

EKZ
‍🚴‍♀️🧐 Wie viele blaue Fähnli haben wir im Wald versteckt? Posten sie ihre Antwort in den Kommentaren und gewinnen sie 3 Gutscheine von Veloplus im Wert von je 100 Franken.
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